Köln Bonn Airport


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Planfeststellung

Flughafen hat Planfeststellungsantrag eingereicht

Der Flughafen Köln/Bonn hat beim Verkehrsministerium des Landes  Nordrhein-Westfalen den Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens eingereicht. Die umfangreichen Unterlagen sind der Antragsbehörde in Düsseldorf zugegangen. Das Verfahren umfasst einige bereits realisierte und einige zukünftige Baumaßnahmen. Ziel des Planfeststellungsverfahrens ist es, größtmögliche Rechts-, Planungs-, und Investitionssicherheit herzustellen.

In den vergangenen Monaten hatte der Flughafen die erforderlichen Antragsunterlagen zusammengestellt. Dazu zählen umwelttechnische Gutachten wie etwa ein Schadstoff-, Lärm-, Licht- sowie ein Artenschutz-Gutachten. Die Gutachten wurden in einer Umweltverträglichkeitsstudie zusammengeführt. Im ersten Schritt wird das Verkehrsministerium nun die Antragsunterlagen sichten und im Anschluss an die Bezirksregierung Düsseldorf weiterleiten, die als Anhörungsbehörde die Auslegung der Antragsunterlagen in den Gemeinden veranlassen wird.

Gegenstand des Verfahrens sind:

  • eine Verbindung zwischen zwei Vorfeldern
  • Nutzungsmöglichkeiten bestehender Gebäude im Frachtbereich
  • der Abriss einer Gepäckhalle mit anschließender Nutzung als Parkfläche für Flugzeuge
  • der Neubau eines Hotels mit Konferenzzentrum
  • der Ersatzneubau des Parkhauses P1
  • eine Aufstockung auf dem Parkplatz P5
  • ein Anbau am Terminal 2
  • der Bau einer zweiten Halle für Allgemeine Luftfracht
  • eine neue Flughafenverwaltung

Auch soll ein Teilstück des Vorfeldes A wieder für das Abstellen von Flugzeugen verwendet werden können, dessen Nutzung vom Bundesverwaltungsgericht im Dezember 2014 bis zum Abschluss eines neuen luftrechtlichen Zulassungsverfahrens untersagt worden war. Die Teilfläche war 2007 behördlich zugelassen worden, ohne dass ein Planfeststellungsverfahren erforderlich war.

Hinzuweisen ist auf die Anpassung des Antragsgegenstand an aktuelle Planungen. Das ursprünglich vorgesehene luftseitige Verbindungsbauwerk zwischen den Terminals („T-Walk“) entfällt. Neu aufgenommen wurde die planungsrechtliche Möglichkeit, das Terminal 2 zukünftig um einen Anbau erweitern zu können. Auch wurde eine mögliche neue Flughafenverwaltung sowie eine Aufstockung auf dem Mitarbeiter-Parkplatz (P5) im Planungsantrag aufgenommen.

Die eingereichten Antragsunterlagen werden hier veröffentlicht, sobald diese nach erfolgter behördlicher Prüfung in den Gemeinden ausgelegt werden.

Verfahren

 

Der Köln Bonn Airport wird beim Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen für verschiedene Baumaßnahmen die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragen. Ziel ist es, größtmögliche Rechts-, Planungs-, und Investitionssicherheit herzustellen. In Köln/Bonn werden keine neue Start- und Landebahn und keine zusätzlichen Rollwege gebaut.

Das Planfeststellungsverfahren umfasst einige bereits realisierte und einige zukünftige Baumaßnahmen, mit denen die operativen Abläufe am Flughafen sowie die Servicequalität für Airlines und Passagiere verbessert werden. Damit wird die Funktion des Köln Bonn Airport als einer der wichtigsten Verkehrsknoten in NRW im nationalen und internationalen Luftverkehr gesichert.

Ab dem 06. November 2017 werden die Antragsunterlagen vier Wochen lang in 29 umliegenden Städten und Gemeinden zur Einsichtnahme ausgelegt.

Die Antragsunterlagen sind über folgenden Link einsehbar:
http://www.vm.nrw.de/verkehr/luftverkehr/Planung/index.php 
Maßgeblich ist der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

Planfeststellung: Orientierungshilfe zu den Antragsunterlagen

Download (PDF 2 MB)

2007 hat der Flughafen das sogenannte Vorfeld A um bis zu 6 Parkpositionen für Flugzeuge erweitert. Diese Teilfläche wurde damals behördlich zugelassen, ohne dass ein Planfeststellungsverfahren erforderlich war. Das Bundesverwaltungsgericht hat das ursprünglich gewählte Zulassungsverfahren als nicht ausreichend angesehen und eine Weiternutzung des Teilstücks bis zum Abschluss eines luftrechtlichen Zulassungsverfahrens untersagt. Um das Vorfeld A wieder voll nutzen zu können, hat sich der Flughafen für ein Planfeststellungsverfahren entschieden.

Darin werden weitere zum Teil schon verwirklichte Baumaßnahmen einbezogen. Dies betrifft eine Verbindung zwischen zwei Vorfeldern, die Nutzungsmöglichkeiten von bestehenden Gebäuden im Frachtbereich sowie den Abriss einer Gepäckhalle und anschließender Nutzung als Parkfläche für Flugzeuge. In dem Verfahren soll auch die Zulässigkeit von Bauprojekten festgestellt werden, die der Flughafen erst in den kommenden Jahren realisieren möchte. Dazu zählen ein Verbindungsbau zwischen den Terminals 1 und 2 sowie der Neubau eines Hotels, der Ersatzneubau eines Parkhauses sowie der mögliche Bau einer zweiten Halle für Allgemeine Luftfracht.

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH will die folgenden baulichen und sonstigen Vorhaben am Flughafen verwirklichen:

  • Inbetriebnahme der Erweiterung des Vorfelds A
  • Abriss einer Gepäckhalle am Terminal 1 und Umnutzung als Vorfeld
  • Verbindung der Vorfelder E und F und Umnutzung als Abstellfläche für Flugzeuge
  • Verbindungsbau zwischen Terminal 1 und Terminal 2
  • Nutzungskonkretisierung im Bereich des Frachtriegels durch einen Plan baulicher Anlagen
  • Erweiterung des CBCC-Cargo Centers um ein zusätzliches Frachtgebäude
  • Ersatzneubau Parkhaus P1
  • Flughafenhotel mit Konferenzeinrichtungen

Bürgerinformationsveranstaltung Bergisch Gladbach, 16. Februar 2016

Download (PDF 306 kB)

Bürgerinformationsveranstaltung Köln-Porz, 17. Februar 2016

Download (PDF 270 kB)

Bürgerinformationsveranstaltung Lohmar, 18. Februar 2016

Download (PDF 286 kB)

Kontakt Planfeststellung

Flyer Planfeststellung

Download (PDF 4 MB)

Pressemitteilung Planfeststellung

Download (PDF 52 kB)

Bürgerinformation zum Planfeststellungsverfahren

Download (PDF 2 MB)

Lageplan Gesamtvorhaben

Download (PDF 1 MB)

Planfeststellung: Orientierungshilfe zu den Antragsunterlagen

Download (PDF 2 MB)

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